Wie man unsterblich wird

In Ausstellung, Deutsch von Christoph Barth

Spannende Ausstellung in der Schulbibliothek

Zwei Jungs, 11 und 13 Jahre alt, leiden unheilbar an Leukämie. Ist das nicht schrecklich! Und dazu soll man noch ein Buch lesen?
Ja. Aber kein schreckliches Buch. Sondern geschrieben voller Humor, Leichtigkeit und Trost.
Dazu haben Schüler und Schülerinnen der Klasse 6f in Partner- und Gruppenarbeit Modelle gebaut und so könnt ihr die Hauptfiguren, zwei Jugendzimmer und ein Luftschiff in unserer Bibliothek anschauen. Was diese Dinge mit dem Buch zu tun haben? – Das könnt ihr bei einem Besuch selbst herausfinden. Hier sind einige Meinungen der Leserinnen und Leser:

Mein erster Eindruck vom Buch:
“Sam erkrankt zum dritten Mal an Leukämie. Durch seine Lehrerin Mrs. Willis kommt er auf die Idee, ein Tagebuch zu schreiben. Darin erstellt er verschiedene Listen, die er erledigen möchte. Sein bester Freund Felix hilft ihm bei der Umsetzung der Wünsche…” (Luan)
“Es fängt sofort lustig an. Zuerst kann man sich nicht vorstellen, dass die beiden über den Tod rumalbern, aber sie sind das anscheinend gewohnt. Bis auf ihre Krankheiten sind sie ganz normale Kinder. Ich bin gespannt, was als Nächstes passiert. Wird Sam Dinge herausfinden, die noch niemand kennt?” (Benedikt)
“Man sollte vor Sam Respekt haben. Er hat für die Zeit, die ihm noch zum Leben bleibt, viele Wünsche, die er sich erfüllen möchte. Er versucht mit seinem Freund Felix vieles in die Tat umzusetzen. Das Buch ist sehr abwechslungsreich geschrieben.” (Felix)
“Ich finde das Buch trotz des Themas lustig, solche Bücher habe ich noch nie gelesen!” (Vanessa)

Mein Held des Buches:
“Mein Held ist Sam, denn er überwindet immer wieder seine Angst, ist mutig und er hat es geschafft, dass Felix vor dem Sterben noch mal seine Augen aufgemacht hat.” (Lea)
“Meine Heldenfigur ist Granny, die Großmutter. Sie behält einen kühlen Kopf und ist witzig. Ich würde gerne wissen, ob sie froh ist, wenn sie die Schritte von Grandpa hört, der schon verstorben ist.” (Benedikt)
“Mein Held ist Sams Dad. Er hält immer zu Sam und weiß, was Sam mag oder nicht. Er hilft ihm immer und ist zu ihm meistens sehr herzlich. Auch wenn er manchmal stur ist, ist Sams Dad mein Held.” (Rebekka)

Meine Lieblingsstelle:
“Er sah mich immer weiter an. Und dann, ganz plötzlich, lächelte er. Es war mehr als ein Lächeln. Er grinste, ein großes, breites Grinsen, von einem Ohr zum anderen. Er sah so vergnügt aus, dass ich einfach zurückgelächelt habe. Und dann schloss er die Augen und sein Körper entspannte sich.” – “Ich finde die Stelle schön, besonders, weil hier Sam und Felix am Ende unter sich sind.” (Luisa)
“Ich will aufhören.” – “Ich mag den Satz, weil er einerseits sehr hart für Sam ist, er aber andererseits seine ehrliche Meinung sagt.” (Julia)


  Waltraud Koll       Waltraud Koll