Markt der Möglichkeiten 2.0

In MSS, Veranstaltung, Vortrag von Lisa Strohe

Ja! St. Matthias kann Oberstufe!

Am Donnerstag, dem 6. Dezember, fand nach seiner Premiere im vergangenen Jahr nun zum zweiten Mal der Informationsabend zur gymnasialen Oberstufe als ein „Markt der Möglichkeiten“ statt.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Werner Wallenfang und MSS-Leiter Martin Flesch hatten zunächst die Schülersprecher der Jahrgangsstufe 11, Luise Carl und Jacob Rieder das Wort. Sie gaben den Gästen einen Einblick in das Leben eines Oberstufenschülers, das sich schon ein wenig von dem in der Mittelstufe unterscheidet: längere Tage, umfänglicherer Stundenplan, die Auflösung der alten Klassenverbände und das damit verbundene sich neu Orientieren in den Kursen. Auf der anderen Seite finden sich die Schüler in kleinen Kursen mit guter Lernatmosphäre wieder, erhalten mehr Freiräume in Bezug auf das Lernen und auch in Freistunden. Ein mit allem Notwendigen ausgestatteter MSS-Raum sowie zusätzliche PC-Arbeitsplätze in der Bibliothek werden entsprechend angenommen. Nicht zuletzt haben sich auch neue Freundschaften gebildet und die Stufe wächst Schritt für Schritt zusammen. Als Fazit auf die an unserer Schule im letzten Jahr oft gestellte Frage, ob die „Mätthi“ denn Oberstufe könne, gab es von den beiden ein eindeutiges JA.
Anschließend erläuterte MSS-Leiter Martin Flesch Aufbau und Ablauf der Mainzer Studienstufe zunächst auf allgemeiner, dann auf schulspezifischer Ebene: Dabei steht im Zentrum des Arbeitens natürlich der Unterricht. Dass unsere Schule aber auch über den Tellerrand blickt und den Schülern ein möglichst breit gefächertes Lern- und Bildungsangebot bietet, wird an den sich stetig erweiternden Zusatzangeboten deutlich: Ein Rhetorik-Plus-Seminar an der Europäischen Akademie Otzenhausen, ein zweiwöchiges Sozialpraktikum, themenorientierte Stufenfahrten in Stufe 12, der Erwerb von Sprachzertifikaten in Englisch (CAE) und Französisch (DELF), Jugend forscht oder auch gezielte Studien- und Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und regionalen Unternehmen zeigen, dass zeitgemäßer Unterricht nicht nur im Klassenzimmer stattfindet.
Schließlich öffneten die Stände und bis dahin geduldige Zuhörer konnten nun alle Fragen stellen, die sie beschäftigten. Die Gäste fanden als Ansprechpartner aber nicht nur Lehrer vor, sondern auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11, die den Alltag in den einzelnen Fächern der Oberstufe aus ihrer Sicht darstellten. So entstand binnen kürzester Zeit ein vielschichtiger und gewinnbringender Austausch.
Abschließend gilt ein großer Dank all denen, die zum Gelingen unseres „Marktes“ beigetragen haben, insbesondere aber den Schülerinnen und Schülern unseres ersten Oberstufenjahrganges, die sich trotz langer Tage in der Schule diesen Abend freigehalten und mit ihrer Unterstützung sicherlich bereichert haben.

Schülerreaktionen:
„Ich fand den Markt der Möglichkeiten gut und sehr informativ. Man konnte sich näher über die einzelnen Kurse informieren und man hat in dem Vortrag einen guten Überblick über die Oberstufe insgesamt bekommen.“

„Ich fand es gut, dass man sich zu jedem Fach sowohl über den LK als auch über den GK informieren konnte. Toll war, dass man mit Lehrern UND Schülern sprechen konnte.“

„Ich finde, dass der Markt der Möglichkeiten mir sehr geholfen hat. Man hatte genügend Zeit, sich bei den verschiedenen Fächern ausreichend zu informieren. Jetzt bin ich mir sicher, welche Fächer ich wählen werde. Der Vortrag hat viele wichtige Informationen enthalten.“

„Ich fand den Markt der Möglichkeiten hilfreich, da er mich bei meiner Entscheidung bestärkt hat. Gut war, dass man eine Einsicht in die verschiedenen Kurse bekommen hat.“

„Ich fand den Markt der Möglichkeiten sehr gut und interessant, weil ich nun weiß, welche Fächer ich wählen werde und welche nicht.“

„Ich fand es gut, weil ich noch zwischen zwei Fächern stand und ich mich an dem Abend in Ruhe informieren konnte. Dadurch habe ich eine klare Wahl getroffen.“

„Ich fand den Markt der Möglichkeiten sehr gut, weil ich mir jetzt sicher bin, was ich wählen werde und ich mich über alles informieren konnte, besonders in den Gesprächen mit den Schülern.“

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  Martin Flesch     Dieter Bläsius, Simone Meinen