Bundeswettbewerb Jugend forscht

In Biologie, Chemie, Informatik, Jugend forscht, NaWi, Physik, Wettbewerb von Lisa Strohe

Hochdotierter Sonderpreis für Jungforscher

Wenn die besten Jungforscher Deutschlands zusammenkommen, wenn bereits vor Beginn Meldungen in den Medien über einen Nachwuchswettbewerb ausgestrahlt werden, wenn sich höchste Vertreter aus Politik und Forschung, wie beispielsweise der Bundespräsident und die Bundesministerin für Bildung und Forschung ankündigen, dann kann es sich nur um einen Schülerwettbewerb in Deutschland handeln: der Bundesentscheid von Jugend forscht.
Bereits im April 2019 wurden unsere Schüler Peter Elsen und Simon Tebeck mit ihrem Projekt „Superluminales Tunneln – Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit“ mit dem Landessieg in Ludwigshafen ausgezeichnet. Das war die Eintrittskarte zur Teilnahme am Bundeswettbewerb. Stattgefunden hat dieser vom 16. bis 19. Mai 2019 in Chemnitz.
Die erste Teilnahme von Schülern der St. Matthias-Schule auf Bundesebene hat sogar das olympische Motto „Dabei sein ist alles!“ übertroffen, denn Peter und Simon haben den hochdotierten Sonderpreis im Wert von 1500 € für „eine Arbeit auf den Gebieten der Naturwissenschaften und der Technik“ von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung erhalten. Ein großartiger Erfolg für die beiden Jungforscher! Unabhängig davon hat ein Schülerforschungszentrum eine Einladung an Peter und Simon ausgesprochen. Sie sollen nicht als Teilnehmer, sondern als Referenten auftreten. Bereits beim Landeswettbewerb haben beide neben dem Geldpreis für den Landessieg folgende Sonderpreise gewonnen: Simon darf zum Kerschensteiner Kolleg nach München reisen und dort eine Woche lang im Deutschen Museum verbringen. Peter wird ein exklusives Praktikum bei der BASF im Bereich der IT-Entwicklung absolvieren.
Die vier Tage beim Bundeswettbewerb in Chemnitz waren jedoch nicht nur geprägt von der Präsentation des eigenen Projekts vor einer Fachjury und der interessierten Öffentlichkeit, sondern das Rahmenprogramm und insbesondere der Austausch mit den anderen Teilnehmern bleibt unvergessen. Das gilt gleichermaßen auch für den betreuenden Physiklehrer Martin Berens. Die erlangten Erfahrungen durch das separat stattgefundene Netzwerktreffen und die unzählig gewonnenen Eindrücke werden lange nachwirken.

Die Schulgemeinschaft ist stolz auf unsere beiden Nachwuchsforscher.

Über diesen Weg soll sich auch bei den externen Unterstützern des Projekts bedankt werden: bei Prof. Nimtz von der Universität Köln sowie bei Prof. Diewald mit Doktorand Herrn Müller von der Hochschule Trier, die uns mit Experimentiermaterialen und ihrem Knowhow unterstützt haben. Beispielsweise hat sich Prof. Nimtz extra vor dem Bundewettbewerb auf den Weg zu uns nach Bitburg gemacht, um an unserer Schule einmal die beiden Jungforscher persönlich zu treffen. Die Berichte über seine langjährigen Erfahrungen rund um den Tunneleffekt waren sehr beeindruckend. Der Hochschule Trier sind wir ebenfalls besonderem Dank verpflichtet, da die Experimente und Simulationen in den Oster- und Herbstferien im „Labor für Radartechnologie und optische Systeme“ (LaROS) stattgefunden haben. Die exzellente Unterstützung und der Austausch mit Prof. Diewald und seinen Mitarbeitern des Fachbereichs Technik der Hochschule Trier waren sehr prägend.
Damit das spannende Projekt mit seinen Ergebnissen und Interpretationen für Interessierte erneut vorgestellt werden kann, bei dem es um nichts Geringeres als um überlichtschnelle Signale und „Räume ohne Zeit“ geht, wird für nach den Sommerferien ein Vortragsabend an unserer Schule geplant. Entsprechende Informationen werden Anfang des nächsten Schuljahres bekannt gegeben.

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  Martin Berens     Martin Berens, Jugend Forscht