Warum Französisch lernen

Schulpastoral – Was ist das?

Die Schulpastoral ist an Bistumsschulen ein besonderes Anliegen: Schule wird zunehmend neben einem Lern- zum Lebensort. Hier setzt die Schulpastoral an und versucht mithilfe unterschiedlicher Angebote, den Schülern die Chance zu eröffnen, in ihrer sozialen und religiösen Entwicklung gefördert und gestärkt zu werden. (vgl. Leitlinien für die Schulpastoral im Bistum Trier, Kirchliches Amtsblatt Nr. 105 vom 1. Juni 2011) Die Angebote der Schulseelsorge richten sich neben den Schülern auch an Eltern und Lehrer. Wichtig ist, dass man zwischen dem verpflichtenden Unterrichtsfach Religion und der Schulseelsorge unterscheidet, da diese Angebote freiwillig sind.

Das Team

Zum Team der Schulseelsorge, das unter der Leitung von Realschullehrerin Heike Sonnen steht, gehören Waltraud Koll, Beatrix Mayer und Philipp Gemmel. Unterstützt wird das Team von Kollegen der Schule und den pastoralen Mitarbeitern des Dekanats- Gemeindereferentin Waltraud Berger, Dekanatsreferent Dyrck Meyer und Pfarrer Thomas Weber.
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   Heike Sonnen (im Bild 2. von links): Koordination der schulpastoralen Arbeit am Schulzentrum, Beratung, Planung und Vorbereitung von Gottesdiensten, Koordination und Einteilung der Gottesdienste, Taizé-Fahrt (mit Simone Meinen), Trost- und Trauerkoffer, Kollegiale Fallberatung (mit Simone Knop)

   Waltraut Koll (im Bild 1, von links): Beratung, Planung und Vorbereitung von Gottesdiensten und St.-Matthias-Wallfahrt, Flüchtlingsarbeit (Kooperation mit Kollegenteam)

   Phillip Gemmel (im Bild rechts): Beratung, Planung und Vorbereitung von Gottesdiensten, St.-Matthias-Wallfahrt, Sozialpraktikum und Lourdes-Wallfahrt (mit Dr. B. Esch)

   Beatrix Mayer (im Bild 2. von rechts): Beratung, Planung und Vorbereitung von Gottesdiensten, Kennenlerntage Klasse 5

SCHULPASTORALES KONZEPT

Geistliche Impulse im Schulalltag

Die Gottesdienste werden als Wortgottesdienste oder als Eucharistiefeiern mit der Klasse/ Jahrgangsstufe oder der gesamten Schulgemeinschaft unter der Leitung von Gemeindereferentin W. Berger, Pastor T. Weber und Dekanatsreferent D. Meyer gefeiert.
St. Matthias Wallfahrt

Diese werden in der Regel durch die Schulseelsorger vorbereitet:

  Adventlicher Impuls (5/6)
   Vorweihnachtliche Gottesdienste (5-10)
   Gottesdienste an Aschermittwoch (5-7/ 8-10)
   Hauskirmes (5-10)
   Gottesdienst zur Entlassfeier
   Gottesdienst letzter Schultag / Sternwallfahrt (5-10)
   Begrüßungsgottesdienst (5)

Die Gottesdienste werden von den Klassenlehrern vorbereitet, auf Nachfrage können sie von den Religionskollegen und schulpastoralen Mitarbeitern unterstützt werden.
Die Eucharistiefeiern werden in der Regel als Jahrgangsgottesdienste in der Aula, Wortgottesdienste werden als Klassengottesdienste im Meditationsraum gefeiert.
Evangelische Schüler und Lehrer sind rund um den 31. Oktober eingeladen, an einem Gottesdienst in der evangelischen Gemeinde anlässlich des Reformationstages teilzunehmen.
Pfarrer Ehinger von der evangelischen Kirchengemeinde feiert zudem jedes Jahr rund um Pfingsten einen ökumenischen Wortgottesdienst in unserer Aula, zu dem neben den vorbereitenden Klassen die evangelischen Schüler der unterschiedlichen Jahrgänge eingeladen sind.
Im November findet ein Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitarbeiter, Partner, Schüler und Eltern statt, zu dem Ehemalige eingeladen werden.
Jedes Jahr rund um den 24.02. fahren die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen mit ihren Klassenlehrern und einem schulpastoralen Mitarbeiter nach Trier, pilgern nach St. Matthias und nehmen dort am Gottesdienst teil.

Orientierungstage/ Besinnungstage

Seelsorgerische Gespräche sowie Unterstützung und Beratung durch die schulpastoralen Mitarbeiter sind jederzeit möglich. In den vergangenen Jahren wurde auch immer wieder das Angebot der Kollegialen Fallberatung gemacht.
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Kennenlerntage Klasse 5 in Kyllburg oder Neuerburg

Unter dem Motto „Wir werden eine Gemeinschaft“ machen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 zu Beginn eines jeden Schuljahres gemeinsam mit ihren Klassenlehrern und einer Begleitperson auf und lernen sich durch unterschiedliche Angebote näher kennen. Diese zweitägige Veranstaltung stützt die soziale und religiöse Kompetenz der Schüler und stärkt die Klassengemeinschaft. Neben spielerischen Elementen werden z. B. auch Klassenregeln erstellt, die das Miteinander in der Schule prägen sollen.

Besinnungstage für die Klassen 7
(Kooperation zwischen Schulsozialarbeit und Dekanat)

Sozialpraktisches / politisches Engagement

Sozialpraktikum
Sozialpraktikum

Lourdeswallfahrt
Wallfahrt nach Lourdes mit einer Schülergruppe

Besuch des jüdischen Friedhofs
Besuch des jüdischen Friedhofs am 9. November

Partnerschule in Burundi
Partnerschule in Burundi

Beratung/ seelsorgerisches Gespräch

Seelsorgerische Gespräche sowie Unterstützung und Beratung durch die schulpastoralen Mitarbeiter sind jederzeit möglich. In den vergangenen Jahren wurde auch immer wieder das Angebot der Kollegialen Fallberatung gemacht.

Vernetzung mit jugendpastoralen Aktivitäten

In Kooperation mit dem Dekanatsreferenten bieten die Kolleginnen Heike Sonnen und Simone Meinen über Christi Himmelfahrt (Mittwoch bis Sonntag) eine Fahrt nach Taizé an. Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10. Auch ehemalige Schüler sind dem Angebot treu geblieben und begleiten seit Jahren diese Fahrt.

TAIZÉ

Seit dem Jahr 2007 gibt es die Tradition, dass Schülerinnen und Schüler unserer Schule nach Taizé fahren, wohin jährlich ca. 100000 junge Christen aus der ganzen Welt pilgern. Taizé ist ein beschauliches Dorf in Burgund, wo sich Frère Roger während in Europa noch der grausame Zweite Weltkrieg wütete, mit gleichgesinnten Männern zusammentat und Flüchtligen, Kriegsgefangenen und Waisenkindern half. Inzwischen ist die Communauté zu einer großen internationalen ökumenischen Gemeinschaft von Männern herangewachsen, die sich für ein Leben in Einfachheit, Freude und Barmherzigkeit entschieden haben. Obwohl Taizé auf den ersten Blick für Teenager nicht attraktiv scheint, ist es ein Ort der Gemeinschaft und der aufrichtigen Begegnung. Für Jugendliche ist Taizé gerade aufgrund seiner Einfachheit so anziehend. Dort ist es plötzlich egal, dass das Essen einfach, die Schlafräume miefig und die Duschen überfüllt sind. Sie beten mit den Brüdern drei Mal am Tag in der Versöhnungskirche, sitzen dort auf dem Boden wie sie mögen - so ganz anders als in anderen Kirchen – und werden durch das warme Licht der Kerzen im Altarraum berührt vom einem Gefühl der Geborgenheit. Manche bleiben bis tief in der Nacht in der Kirche und singen die Lieder, die durch die ständige Wiederholung einzelner Verse zu einer Art Meditation werden. Andere amüsieren sich bei Gitarrenmusik im Oyak, wo sich die Jugendlichen nach dem Gottesdienst treffen und gemeinsam feiern können. Sie nehmen an Bibeleinführungen mit den Brüdern teil, aber übernehmen auch ganz praktische die Arbeiten wie kochen, putzen oder auch die Essensausgabe. Da genießen sie es, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein und erleben auf einmal, dass es gar nicht seltsam ist, nach Gott zu fragen und ihre Hoffnung auf Jesus zu setzen.
Taizé
Taizé
Taizé

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